Eine eigene Firma zu gründen, ist mir nicht gerade in den Schoß gefallen, da weder meine Eltern, noch meine Verwandten, Bekannten oder Freunde im näheren Umkreis, besondere Ambitionen hatten, dies zu tun. Von Geburt an, habe ich also das konventionelle Wertesystem kennengelernt, welches uns suggeriert, dass ein fester Job und eine sichere Einnahmequelle, der einzig vernünftige Weg sind. Auch ein Studium stand zu diesem Zeitpunkt nicht zur Debatte, da dies erst langfristig zum finanziellen Erfolg führen würde. Trotzdem schlummerte in mir bereits in frühen Jahren ein unternehmerischer Drang, den ich kaum überhören konnte.

Der größte Fehler ist es, zu klein zu denken

Was ist richtig und was ist falsch? Während einige meiner Freunde mir ans Herz legten, einen strukturierten Weg einzuschlagen, betrachtete ich die Welt aus einem flexiblen Weitwinkel und versuchte den für mich besten Weg zu finden. Doch wie findet man den besten Weg? Es gibt Menschen die sich Jahre lang an einer Idee festbeissen, an einem Konzept, das vermutlich längst überholt ist. Es gibt Menschen die sich an einem Job festhalten, den sie nicht mögen, mit Mitarbeitern im Büro sitzen, die sie nicht leiden können und sich mit Chefs rumschlagen, denen sämtliche Menschenrechte völlig fremd sind, solange der Profit stimmt. Es herrscht Angst und Schrecken in Büros, ein unwohles Gefühl, das für mich absolut nachvollziehbar ist. Der Platz im Büro wird zum heissen Stuhl und Gesichter zu namenlosen Banknoten. Die Beziehung der einzelnen Hierarchien ist unpersönlich und der normale Arbeitnehmer ist nicht mehr als ein weiterer Posten in der Buchhaltung. Das Selbstbewusstsein des einzelnen wird solange abtrainiert, bis der letzte Funke Hoffnung im lodernden Feuer der Ehrfurcht erlischt und aus dem uns gegebenen kindlichen und spielerischen Fähigkeiten, ein emotionsloses Arbeitnehmer Dasein wird. Der sichere Job wird plötzlich zu einer Gabe Gottes, die sich wie eine Schranke vor die annähernde, private Armut wirft und uns die Kraft gibt die Zeit von Montag bis Freitag zu überbrücken.

Einfach machen!

An dieser Stelle ist es wichtig die Landkarte neu zu zeichnen und das unbefleckte, weiße Blatt mit eigenen Innovationen zu füllen. Wir müssen mit dem Feuer spielen, um zu merken dass es heiss ist. “Du kannst jeden Fehler machen, aber keinen Fehler zwei Mal!” Genau so ist es!  Es gibt nur wenige Gründer die direkt mit der ersten Idee durchstarten und es so zu finanzieller Unabhängigkeit schaffen. Es gibt nur wenige Gründer, die von heute auf morgen ihren 9 to 5 Job schmeißen können, um sich voll und ganz ihrer Leidenschaft zu widmen. Viel mehr ist es ein Kampf, den jeder Einzelne von uns beschreiten muss, um neues Land zu gewinnen und sei es nach einem bereits absolvierten 8 Stunden Tag. Es gibt kein Buch in dem steht was funktioniert und was nicht, also teste es!

“How you make your Money is more important, than how much you make”

Bevor Du gründest, solltest Du Dich auf jeden Fall von einigen gedanklichen und gesellschaftlichen Barrieren befreien, die Dir unnötig im Weg stehen.

Mehr dazu gibt es im nächsten Blogpost

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